08
Okt 2012

 

Jetzt auch Hausbank für unsere Privatkunden

Georg_Schuermann | 16 Kommentare >

TriodosGirokonto

Häufig haben wir in der Vergangenheit die Frage gehört: Wann kommt das Girokonto? Jetzt ist es da!

In den letzten 3 Jahren haben wir oft gespürt, dass unsere Kunden und auch Interessenten nicht nur ihr Geld nachhaltig anlegen wollen, sondern ihre gesamte Bankverbindung bei einer Nachhaltigkeitsbank unterhalten wollen. Dies hat uns motiviert, unser Produktangebot Schritt für Schritt zu erweitern, um den bewussten Umgang mit Geld in allen wichtigen Dimensionen zu ermöglichen.

Gestartet sind wir mit dem Tagesgeld für die einfache und nachhaltige Geldanlage sowie mit dem Sparplan, um auch den Vermögensaufbau nachhaltig gestalten zu können. Es folgte die Kreditkarte mit unserem Partner Grünkauf. Gerade mit diesem Produkt wollen wir den bewussten Konsum fördern. Seit Ende des letzten Jahres ist bei uns auch ein nachhaltiger Vertrag über Vermögenswirksame Leistungen (VL) mit unseren Triodos Sustainable Fonds möglich. Das Angebot an „nachhaltigen VL-Verträgen“ war  in Deutschland sehr eingeschränkt. Wir freuen uns, dass Privatkunden jetzt eine größere Auswahl haben. Jetzt runden wir die Produktpalette mit einem Girokonto ab. Mit unserem Privatkundenangebot wollen wir die wichtigsten Produkte abdecken. Mehr braucht ein Privatkunde in der Regel nicht.

Von unseren Kunden und Interessenten haben wir den Wunsch gehört bei unserem neuen Girokonto die lückenlose Versorgung mit Bargeld sicher zu stellen. Deswegen stellen wir die Bargeldversorgung über die Kreditkarte sicher. Mit der TriodosKreditkarte können unsere Kunden an jedem Geldautomaten in Deutschland gebührenfrei abheben.

Natürlich bieten wir auch eine Bankkarte (Maestro-Karte) an, mit der in Geschäften bargeldlos bezahlt werden kann. Auch Barabhebungen sind mit dieser Karte möglich. Dann entstehen nur die Kosten, die der Betreiber des Geldautomaten in Rechnung stellt.

Fairness und Transparenz haben uns als Leitlinie bei den Konditionen auch für das TriodosGirokonto gedient. So verfolgen wir weiterhin die Politik, das in Rechnung zu stellen, was auch bei uns Kosten verursacht. Deshalb berechnen wir eine monatliche Grundgebühr von 3,50 Euro inklusiv aller Buchungsposten bei Nutzung des Sm@rt-TAN plus-Verfahren und 10 kostenfreier mobiler TANs pro Monat bei Nutzung des mobileTAN-Verfahrens.

Die TriodosKreditkarte kostet 25 Euro jährlich, die TriodosBankkarte  15 Euro pro Jahr. Jeder Kunde kann natürlich selbst entscheiden, welche Karte er kauft.

Uns ist klar, dass manche Online-Banken mit einem „kostenlosen“ Girokonto werben. Da auch diese Konten Kosten verursachen, müssen die Erträge dann über andere Produkte generiert werden. Der Kunde zahlt indirekt! Diesen Weg wollen wir bewusst nicht gehen. Wir wollen unsere Preise weiterhin fair und transparent gestalten. Auch im Vergleich zu den anderen Nachhaltigkeitsbanken sind wir sicher  ein sehr wettbewerbsfähiges Produkt anbieten zu können.

Aber: Entscheiden Sie selbst.

Mehr unter: www.triodos.de oder Tel. 069 7171 9191

16 Kommentare zu “Jetzt auch Hausbank für unsere Privatkunden”

  1. cristina sagt:

    Ich bin auch kunde in triodos Spanien. Die deutsche Girokonto, die karte.. Alles, ist leider zu teuer. Und in Spanien ich nutze “servired” geldautomat (es gibt viele) ohne comision.
    Berliner Sparkasse: 2€/ monat, kein comision, kein gebuhr… Und kostenloss bank karte. Und hat büros und geldautomat uberalles. Warum ist triodos teuerer?

  2. connie bruns sagt:

    es wäre schön, wenn ich auch eine Antwort auf meine Fragen vom 10. Oktober 2012 um 09:13 bekommen würde!

  3. Jan_Miller sagt:

    Danke für die Nachfrage, wir hatten Ihren letzten Beitrag als Meinungsäußerung mit rhetorischer Frage gelesen – entschuldigen Sie bitte das Missverständnis. Eine Antwort bekommen Sie natürlich gerne.

    Zu den Zinsen innerhalb des Dispositionsrahmens:
    Der Dispo-Rahmen soll Dispositionsfreiheit bieten, um kurzfristige Engpässe überbrücken zu können. Wir haben kein strategisches Interesse daran, dass viele unserer Kunden den Dispo-Rahmen nutzen, denn wir möchten mit Ihrem Geld etwas in der Welt bewegen und nicht Geld durch Dispo-Zinsen “verdienen”. So, wie unsere bestehenden Kunden in Summe mit ihrem Geld wirtschaften, gehen wir davon aus, dass solche Zinserträge für uns weiterhin niedrig bleiben werden.

    Solche Annahmen und noch viel mehr gehen in die interne Rechnung ein, wenn wir die Kosten für unsere Produkte langfristig und nachhaltig prognostizieren.

    Zu den Kontogebühren:
    Das Produkt Girokonto verursacht für uns als Bank mit Abstand den höchsten Aufwand und damit durchaus hohe Kosten. Zum Beispiel fallen durch häufige Transaktionen kontinuierliche Kosten sowie Aufgaben im Hintergrund an, wie die Sicherstellung von Telefonbanking, Prüfungen des Tatbestands der Geldwäsche oder ähnliches. Für diese Aufgaben sind wir teils aus Qualitätsgründen, teils aufgrund von Vorgaben regulierender Institutionen verantwortlich. Dabei leisten nicht nur Maschinen, sondern ganz oft Menschen ihre tägliche Arbeit am Girokonto.

    Wir sind uns sicher, dass wir mit dem TriodosGirokonto ein ordentliches Verhältnis von Leistung und Gegenleistung kalkuliert haben. Nun hoffen wir, dass Sie und andere uns dies zutrauen, sprich: uns vertrauen.

    Ich hoffe, dies klärt Ihre Fragen. Wenn nicht, können wir auch gerne dazu telefonieren! Sie erreichen unsere Kundenbetreuung unter 069-7171 9191.

    Tipp zum Schluss: Wer stets auf Guthabenbasis wirtschaftet, sollte parallel ein kostenloses TriodosTagesgeld-Konto eröffnen, auf das man jederzeit Guthaben verlagern und wieder abziehen kann. Auf dieses Guthaben bekommen Sie dann auch Zinsen.

  4. connie bruns sagt:

    Vielen Dank für Ihre Antwort!

    Ich wollte mit meinem Hinweis auf die Dispo Zinshöhe nicht andeuten, dass damit spekuliert wird, einiges an Gewinn zu scheffeln. Aber da geht schon was ;)

    Auf mein Argument, dass monatlich mein Nettolohn auf meinem Girokonto landet, sowie Unterhalt, Kindergeld und was es da noch so an Einkünften gibt, und die Bank mit diesem Geld ja auch Erträge erwirtschaftet, sind Sie nicht eingegangen.

    Ich kann keiner Bank reinreden, wie sie ihre Konten anzubieten hat. Für mich steht aber fest, dass ein Girokonto nichts kosten sollte! Ich könnte noch damit leben, dass ich bei einer Bank wie der Triodos nicht so gute Zinsen erhalten, wie bei anderen Banken. Aber dass ich auch noch dafür zahlen muss, das geht mir dann leider zu weit. Ich bedauere das! Auch für die Menschen, die zwar umweltbewusst leben, aber nicht diese 5,58 Euro erbringen können. Vielleicht bei der nächsten Hartz VI Erhöhung?!

  5. Jan_Miller sagt:

    Schade, dass wir Sie nicht überzeugen konnten, dass ein Girokonto niemals wirklich “kostenlos” ist. Durch angemessene Kontoführungsgebühren und die jährliche Berechnung von Aufwänden für die Karten/Kartennutzung vermeiden wir intransparente Querfinanzierungen, die ein angeblich kostenloses Girokonto rein betriebswirtschaftlich mit sich ziehen muss.

    In die Kalkulation und alle wirtschaftlichen Prognosen bei der Produktgestaltung gehen natürlich sowohl Aufwände als auch Erträge mit ein – da haben Sie Recht. Dazu gehören auch Guthaben auf Girokonten. Es bleibt aber dabei: Auf heutigem Stand unserer Annahmen und Prognosen ist das TriodosGirokonto korrekt berechnet.

    Wir beobachten die Entwicklung intensiv und prüfen die Einführung des Produkts in einigen Monaten umfassend und kritisch. Mehr können wir aus unserer Sicht nicht tun.

    Vielen Dank für Ihre ehrliche und präzise Auseinandersetzung!

  6. Harald sagt:

    NICHTS ist wirklich kostenlos, kostenlose Girokonten finanzieren sich durch Werbung für Versicherungen, Aufdrängen von Verträgen und Ähnlichem.
    Da ist mir ein ehrliches Konto mit Kosten inzwischen lieber!

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